DocuWare Client per Programmierung steuern
Über einen C-Programmierschnittstelle lassen sich TOOLKIT-Funktionen zur Steuerung von DocuWare in anderen Applikationen einsetzen. TOOLKIT steuert wesentliche DocuWare-Funktionen aus den Bereichen Briefkorb-, Archiv- und Dokumentbearbeitung. So können Briefkörbe und darin befindliche Dokumente markiert und angezeigt werden. Dokumente können importiert, verschlagwortet und in Archive abgelegt werden. Für die Suche und Ablage von Dokumenten in DocuWare-Archive stehen verschiedenste Funktionen bereit – Dialoge wie Such- und Ablagemaske können beispielsweise aufgerufen und Dokumente aus der Ergebnisliste angezeigt werden.
Funktionen der C-Programmierschnittstelle werden per dynamischer oder statischer Bindungen aus den TOOLKIT-DLLs integriert. Für ein optimales Fehler- bzw. Exception-Handling liefert jede TOOLKIT-Funktion einen interpretierbaren Fehlercode. Auf eine wesentliche Erleichterung beim Handling mit TOOLKIT-Funktionen in 4GL-Programmiersprachen (z.B. Microsoft Visual Basic) zielt die COM-Schnittstelle ab, die OLE-Automation ermöglicht. Damit eine Applikation Archiv- und Briefkorbfunktionen verwenden kann, muss zur Laufzeit DocuWare gestartet sein. Nur so ist gewährleistet, dass eine Authentifikation im DocuWare-System stattfindet. Für Dokument-Funktionen (wie Ablegen) hingegen muss DocuWare nicht gestartet sein.
TOOLKIT .NET-Schnittstelle für .NET- und C#-Applikationen
Die TOOLKIT .NET-Schnittstelle fungiert als Wrapper um die C-Programmierschnittstelle. Sie ermöglicht es .NET-Sprachen, die DocuWare TOOLKIT-Funktionen zu nutzen. So können beispielsweise auch aus VB.NET- und C#-Anwendungen Dokumente im DocuWare-Viewer angezeigt werden, da die Client-Funktionalitäten angesprochen werden können. Die TOOLKIT .NET-Schnittstelle bildet die TOOLKIT-Funktionen nicht eins zu eins ab, sondern arbeitet objektorientiert. Sie bietet dabei den gleichen Funktionsumfang in einer anderen Form. Aktionen wie Suchen und Ändern können parallel über GAPI erfolgen. |